Chaerophyllum aureum - Gold-Kälberkropf

4520/11
, Ostwaldecker Randsenken: Zwischen Rhoden und Wethen unmittelbar oberhalb der Autobahn, Rand der Straße zum Quast (3502580/5705440), circa 300 m ü. NN; kleiner Bestand; 22. Juni 2002.

     Eine offenbar in Ausbreitung begriffene Art, die früher in Waldeck ebensowenig beobachtet wurde wie im benachbarten Westfalen. Das Verbreitungsgebiet der Art reichte nicht bis in diesen Raum. Fundortangaben für Waldeck beziehungsweise Westfalen finden sich weder in der nordhessischen Flora von Grimme (1958, Abhandl. Ver. Naturk. Kassel 61, I-XII, 1-212) noch in der westfälischen Flora von Beckhaus (1893, Flora von Westfalen ... , Aschendorf). Im Kreis Waldeck-Frankenberg wurde der Gold-Kälberkropf zuerst 1987 nachgewiesen (Becker & al. 1996, Natursch. Waldeck-Frankenberg 5); im angrenzenden Westfalen in neuerer Zeit unter anderem am Desenberg bei Warburg (4421/33) und an der Schanze zwischen Warburg und Ossendorf (4420/43). Auf die weitere Ausbreitung der Art sollte - auch andernorts - geachtet werden.  [U. Raabe  BNH 18 - 2005:83]

6219/43
, Sandstein-Odenwald: Langenbrombach, Schafgraben, Saum von Baumhecke (3496240/5509820), 300-320 m ü. NN; sehr zahlreich; 24. Juni 1997.  [R. Cezanne BNH 10 – 1998:178]


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