Hinweise für Autoren und Autorinnen
Die Zeitschrift „Botanik und Naturschutz in Hessen“ veröffentlicht botanische und naturschutzfachliche Originalarbeiten aus Hessen und angrenzenden Gebieten der Nachbarländer. Als Beiträge sind Artikel über systematische, floristische, vegetationskundliche, ökologische und wissenschaftsgeschichtliche Themen sowie kurze floristische Meldungen erwünscht; umfangreichere Arbeiten können nach frühzeitiger Rücksprache mir der Redaktion als Beiheft publiziert werden.
Artikel sollten einen Umfang von 40 Druckseiten nicht überschreiten (längere Arbeiten nur nach Rücksprache) und folgendermaßen aufgebaut sein: Titel der Arbeit, Vor- und Zuname des (der) Autors (Autoren), Zusammenfassung, Summary, Résumé, Autorenanschrift(en), Text mit vollständigem Literaturverzeichnis, Tabellen mit Tabellenüberschriften, Abbildungen mit Abbildungsunterschriften.
Summary und Résumé können auf Wunsch von der Redaktion erstellt werden.
Die Rubrik „Floristische Meldungen“ bietet ein Forum, Beobachtungen von allgemeinem Interesse ohne größeren Aufwand zu publizieren. Einzelmeldungen sind ebenso erwünscht wie ausführliche Fundzusammenstellungen. Floristische Meldungen sollen folgende Informationen enthalten: Wissenschaftlicher und deutscher Name, Messtischblattnummer/Viertelquadrant, naturräumliche Haupteinheit: Ortsbezeichnung, Rechts-Hoch-Wert, Höhe über NN; kurzer Hinweis auf Menge; Datum der Beobachtung. Darüber hinaus können ergänzende Kommentare, zum Beispiel zur regionalen Bestandssituation, zu früheren Funden im Gebiet oder kurze Literaturhinweise beigefügt werden.
Manuskripte sind als unformatierte Textdatei bei der Redaktion einzureichen. Ergänzende Hinweise zur formalen Gestaltung des Manuskripts sind bei der Redaktion erhältlich und sollten vor Abfassung eines Beitrags angefordert werden. Alle Manuskripte werden begutachtet, die Redaktion entscheidet über die Annahme; gegebenenfalls fordert sie zur Überarbeitung auf.
Alle Artikel werden auch über die Internetpräsentation der BVNH zugänglich gemacht.
1.1. Allgemeine Hinweise und Festlegungen
(1) Die Nomenklatur von Taxa soll sich grundsätzlich nach dem neuesten Stand richten. Als Basis für die Nomenklatur der Farn- und Samenpflanzen gilt die „Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands, Kochia-Beiheft 1, Stand Dezember 2008“. Auch bei Syntaxa wird die Verwendung der gültigen Nomenklatur empfohlen, wichtige Arbeiten sind dabei das Beiheft 2 von Botanik und Naturschutz in Hessen und „Die Pflanzengesellschaften Österreichs, Bände 1–3“.“.
(2)
Texte sind möglichst ohne Abkürzungen zu schreiben. Ausgenommen sind Einheitenzeichen nach Maßzahlen und bibliographische Angaben im Literaturverzeichnis.
(3)
Autorennamen der Taxa und Syntaxa werden ausgeschrieben und nicht abgekürzt. Sie werden im Text nur einmal genannt; die bei Syntaxa üblichen Jahresangaben werden ausgeschrieben (also zum Beispiel 1937 statt 37). Wenn ein Hinweis auf die der Nomenklatur zugrundegelegte Publikation gegeben wird, erübrigt sich die Nennung der Autorennamen.
(4)
Wörter, in denen Zahlen als Wortbestandteile vorkommen, werden nicht mit Bindestrich geschrieben.Beispiele: 50%ig, 50prozentig, 3fach, 8blütig, 3- bis 4fach.
(5) Wissenschaftliche Namen von Idiotaxa, nicht jedoch von Syntaxa, werden im laufenden Text kursiv formatiert. Dies gilt nicht für Artenlisten, Tabellen und ähnliche Aufzählungen, in denen wissenschaftliche Namen allein benutzt werden.
(6)
Autoren werden in Normalschrift geschrieben, nicht in Versalien oder Kapitälchen. Im Lauftext werden Autoren mit dem Namen und in Klammern nachgestellter Jahreszahl genannt. Vornamenskürzel werden nur bei Namensgleichheit verwandt.
(7)
Die Interpunktion bei tabellenartigen Aufzählungen innerhalb des laufenden Textes sollte derjenigen entsprechen, die bei einem Lauftext nötig wäre.
(8)
Werden Kapitel (Abbildungen ...) numeriert, sind auch die Untereinheiten mit einem Punkt abzuschließen.Beispiele: 1., 1.2., 2.1.4.3.
(9) Bei Verwendung von „-“ anstelle von „bis“ werden am Bindestrich keine Leerstellen gesetzt. Beispiel: 5-12.
(10) Datumsangaben werden mit Leerstellen geschrieben. Beispiele: 6. 6. 1995, 5. Mai 1996.
1.2. Hinweise zur Abfassung von Literaturzitaten
Bei der Redaktion ist eine Gesamtliste der bisher in der Zeitschrift verwendeten Literaturzitate erhältlich. Autoren können diese Liste anfordern. Diese Literaturliste wird fortgeschrieben und ergänzt.
(1) Bei einem Autor oder beim ersten Autor von mehreren werden die abgekürzten Vornamen ohne Komma nachgestellt, anschließend folgt das Jahr der Veröffentlichung ohne Komma und ohne Klammern und dann der Doppelpunkt.
(2)
Bei mehreren Autoren werden die folgenden jeweils durch Komma abgetrennt, wobei die abgekürzten Vornamen vorangestellt werden. Zwischen abgekürzten Vornamen und Namen ist eine Leerstelle zu setzen. Vor dem letzten Autor steht das &-Zeichen.
(3)
Kommen mehrere Zitate eines Autors vor, werden keine Striche anstelle des Autors/der Autoren gesetzt, sondern der/die Autor/en stets ausgeschrieben.
(4)
Bei drei oder mehr Autoren wird das Zitat im Text verkürzt, indem nach dem ersten Autor „& al.“ geschrieben wird. Im Literaturverzeichnis müssen alle Autoren genannt werden.--> Siehe das Beispiel 5.
(5) Stimmen das angegebene und das tatsächliche Jahr der Veröffentlichung nicht überein, wird das angegebene Jahr nach dem Verlagsort in Anführungszeichen („....“) genannt. --> Siehe die Beispiele 2 und 8.
(6) Bei englischen Titeln kann statt „Hrsg.“ „ed.“, statt „S.“ „p.“ geschrieben werden. Auch die Ordnungszahlen sind dann anzupassen: „2nd“, „3rd“ ... --> Siehe das Beispiel 5.
(7) Bei Zeitschriften steht vor der Zeitschrift, bei Büchern vor dem Verlag ein Gedankenstrich.
(8)
Zeitschriften sind entsprechend einer eigenen Regelung abzukürzen. Eine Liste der Abkürzungen ist bei der Redaktion erhältlich. Eventuell noch nicht erfaßte Titel sind analog abzukürzen. Generell werden Artikel, Präpositionen, Konjunktionen weggelassen. Adjektive werden mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben. Ausnahmen werden auch nicht bei deutschen Zeitschriften gemacht, wenn etwa durch den Wegfall von „und“ ein ungewohnter Eindruck entsteht; Beispiele: VogelundUmwelt, NaturundMuseum.--> Siehe das Beispiel 6.
(9) Bandnummern werden fett geschrieben, die Seitenzahlen durch Komma getrennt nachgestellt.
(10)
Setzt sich ein Band aus mehreren Heften zusammen,– werden die Hefte in der Regel nicht genannt, sofern die Paginierung durchlaufend erfolgt. Falls die Heftnummer gewünscht wird, kann sie der fetten Bandnummer ohne Leerzeichen mager in Klammern nachgestellt werden.--> Siehe das Beispiel 6.
– muß die Heftnummer unbedingt angegeben werden, sofern die Hefte getrennt paginiert sind; sie wird dann ohne Leerzeichen in Klammern der Bandnummer nachgestellt und fett geschrieben.
--> Siehe das Beispiel 8.
(11) Der Verlagsort oder, wenn dieser nicht ermittelbar ist, der Sitz des Herausgebers steht bei Zeitschriften nach der Seitenangabe.
(12)
Bei Büchern sind Verlag und Verlagsort zu nennen, sie werden durch Komma getrennt. Danach folgt die Anzahl der Seiten; dabei auf getrennte Paginierung verschiedener Teile achten, das heißt, eventuell römische und arabische Zahlen nennen. Ist bei Büchern kein Verlag ermittelbar, ist an seiner Stelle der Herausgeber sowie der Sitz des Herausgebers zu nennen. Angaben zu Verlagen oder Herausgebern bleiben unabgekürzt, es entfällt jedoch das Wort „Verlag“. Es heißt danach „Ulmer“ statt „Ulmer Verlag“.--> Siehe die Beispiele 7 und 9.
(13) Allgemein gilt, daß die Schreibweise des Originals beizubehalten ist ohne Anpassungen an den heutigen Gebrauch, so etwa bei Umlauten oder Ortsnamen.
(14)
Personennamen werden in Normalschrift, also weder in Großbuchstaben noch in Kapitälchen geschrieben.
(15)
Wissenschaftliche Pflanzennamen, jedoch nicht ihre eingedeutschten Formen werden kursiv geschrieben.--> Beispiel: Leguminosae, aber: Leguminosen.(15)
Bei Internetseiten wird das letzte Aufrufdatum angegeben --> Siehe das Beispiel 10.
Beispiele:
1 Cook C. D. K. 1985: Sparganium: some old names and their types. — Botan. Jahrb. Syst. 107, 1-4, Stuttgart.
2
Wittig R. & E. Rückert 1985: Dorfvegetation im Vorspessart. — Ber. Bayer. Botan. Ges. Erforsch. Heim. Fl. 55, 109-119, München „1984“.
3
Greuter W., H. M. Burdet & G. Long (Hrsg.) 1984: Med-Checklist 1. — Conservatoire et Jardin botaniques, Ville de Genève. C + 330 S.
4
Stearn W. T. 1980: Allium. In: T. G. Tutin & al. (Hrsg.): Flora Europaea 5, 49-69. — Cambridge Univ. Press, Cambridge.
5
Clapham A. R., T. G. Tutin & E. F. Warburg 1962: Flora of the British Isles, 2nd ed. — Cambridge Univ. Press, Cambridge. XLVIII + 1269 p.oder: ... 2. Aufl. — Cambridge Univ. Press, Cambridge. XLVIII + 1269 S.
6
Buttler K. P. 1986: Über das Vorkommen des Rankenden Lerchensporns in Hessen und Thüringen. — Natur Museum 116(2), 33-43, Frankfurt a. M.oder: ... — Natur Museum 116, 33-43, Frankfurt a. M.
7
Rothmaler W. (Hrsg.) 1976: Exkursionsflora für die Gebiete der DDR und der BRD, Kritischer Band. — Volk und Wissen, Berlin. 811 S.
8
Link J. H. F. 1800: Nachricht von einer Reise nach Portugal nebst botanischen Bemerkungen. — J. Bot. 1799(2), 297-326, Göttingen „1799“.
9
Brotero F. A. 1804: Flora lusitanica 1. — Typographia regia, Olisipone. XVIII + 607 S.
10
Bundesamt für Naturschutz 2009: Chimaphila umbellata. – http://www.floraweb.de/MAP/scripts/esrimap. dll?name=florkart&cmd=mapflor&app=distflor&ly=gw&taxnr=1537 [zuletzt aufgerufen am 12. 2. 2009].